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Alle Tickets sind aus kostengründen analog und auf Papier.

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Hier voran gestellt werden aktuelle News zur Veranstaltung stehen.


 Willkommen zur Benefizmodenschau im Moltke am 27.9.26

Die Gründung des Moltke geht auf den Mennoniten Adam Wilhelm Scholten und seiner Scholten Stiftung zurück. Seit 1915 ist das Moltke an Ort und Stelle, einem Bau in gemäßigtem Klassizismus auf Entwürfen von August Bieberich.
Das Krefelder Industriedenkmal Paramentenweberei Hubert Gotzes hat bis 1992 auf Jacquard-Webstühlen aus 1882, die seit 1905 an Ort und Stelle stehen Paramente für die katholische Lithurgie gewebt. Zahlreiche Patronen sind vorhanden, von denen das Museum einige hat nachweben lassen. Aus diesen Stoffen hat der Wolf Schinke eine Kollektion erstellt, die er Sakrileg nannte. Zur Modenschau wird diese Kollektion Premiere haben.

 ​Jede Benefizveranstaltung ist auf Unterstützer und Sponsoren angewiesen. Wichtig ist Transparenz was mit einem Erlös geschieht - und hier die Antwort. 
Ein Erlös geht an:
* Verein der Freunde und Förderer des Gymnasiums am Moltkeplatz e.V. gegr. 1919
* Scheuten‘sche Bibliothek – Initiative Bücher brauchen Ihre Hilfe
* Haus der Seidenkultur (zusätzlich 10% des Verkaufserlös der Kollektion SAKRILEG)


Und nun alle Details, versehen mit viel Krefelder Geschichte, denn das textile Erbe Krefeld begegnet uns immer wieder auf Tritt und Schritt.


Die Protagonisten
1. Krefeld
Krefeld: Die Stadt, in der Krawattenstoffe gewebt und die eleganten Binder konfektioniert wurden.
Die Stadt, in der Glaubensflüchtlinge mit textilen Fertigkeiten neue Heimat fanden und ihr zu Glanz und Reichtum verhalfen.
Die Stadt, in der jahrelang die „Größte Straßenmodenschau der Welt“ stattfand und der „Krawattenmann des Jahres“ gekürt wurde.
In der findige Chemiker Farben für bunte Stoffe entwickelten und den Weltruhm so mancher Firma begründeten. In der nicht zuletzt Ingenieure mit hoch spezialisiertem Wissen Maschinen konstruierten, mit denen sich die schönsten Stoffe  immer raffinierter weben, färben, ausrüsten ließen.
Die Stadt, die auch über ein Jahrhundert lang für die Produktion kostbarer Paramente und der dazu gehörenden Stoffe bekannt war.



2. Industriedenkmal Paramentenweberei Hubert Gotzes
​im Haus der Seidenkultur

Einer der Spezialisten, die diese textilen Kunstwerke für den kirchlichen Gebrauch herstellten, vielleicht der bekannteste unter ihnen, war Hubert Gotzes, in dessen Haus in der Luisenstraße Damaste in Samt und Seide, Goldbrokate und bunte Borten auf Handwebstühlen gewebt und aufwändig von Hand bestickt wurden.
Auch sein Großneffe, Erwin Maus, war der letzte seiner Zunft in Krefeld. 1992 stellte er den Betrieb der Paramentenweberei ein.
Doch er hat ein kostbares Erbe hinterlassen. Die Jacquard-Hand-Webstühle sind erhalten, und sie regen sich noch: Heute ist das Gebäude Luisenstraße 15 das „Haus der Seidenkultur“, in dem die alten Schätze bewahrt, gepflegt und gezeigt werden.
Ein lebendiges Haus, dessen Förderverein dafür sorgt, dass das Handweberhandwerk, das einst den Krefelder Alltag bestimmte, und damit die Historie der Stadt sichtbar und erlebbar bleibt -in Vorführungen der alten Technik, auf Stadtrundgängen und in Sonderausstellungen, die die Vielfalt des Themas „Textil“ unter verschiedensten Aspekten vor Augen führen und Bezüge vom Gestern zum Heute herstellen.



3. Gymnasium am Moltkeplatz
Zur Vorgeschichte des ältesten Gymnasiums der Stadt gehört die erste Krefelder Lateinschule mit Ursprung im 17. Jahrhundert. Als Gründungsdatum der aus der reformiert-protestantischen Gemeinde initiierten höheren Stadtschule gilt der 1. Oktober 1819, als „sang- und klanglos“ das erste Schulhaus, das vormalige Unterpräfekturgebäude, bezogen wurde.

Die Initiatoren waren etwa 30 reiche Krefelder Familien. Die Schule aus öffentlichen Mitteln zu finanzieren und damit als Einrichtung für jedermann bereitzustellen, lehnte der Landrat mit dem Bemerken ab, „die Unbemittelten (brächten) ihre Kinder lieber an den Spultisch als an den Schultisch …, und sich selbst zum Besten der Schule zu besteuern, seien die vermögenden Bürger gar nicht geneigt“.
Die erforderlichen Mittel wurden nun in passender Auslegung des Testaments der von dem Tabakhändlererben und Privatier Adolf Wilhelm Scheuten begründeten „Scheutenschen Stiftung“ durch diese aufgebracht. 1860 wurde die Stiftungsschule als städtische Realschule übernommen und entwickelte sich zum Realgymnasium. 1926 wurde die Institution zum Realreformgymnasium.
Das Gymnasium befindet sich seit 1915 in einem symmetrisch angelegten Altbau im Stil eines gemäßigten Klassizismus,
der aufgrund der Architektur ausreichend Platz bietet und zu den interessanten Gebäuden der Stadt zählt.
Der Entwurf des Gebäudes stammte von August Biebricher (Galopprennbahn Krefeld 1912/13).
Die allegorischen Statuen über dem Portal wurden vom Bildhauer Peter Stammen geschaffen. Im Zweiten Weltkrieg
wurde in der Nacht vom 2. Oktober 1942 der Ostflügel des Schulgebäudes schwer beschädigt.
Heute steht das Gebäude unter Denkmalschutz. (Quelle Wikipedia)



4. Adolf Wilhelm Scheuten

Adolf-Wilhelm Scheuten (1753-1801) Er bleibt als bedeutender Kaufmann, Stifter und Gründer der Krefelder Lateinschule in Erinnerung (der Vorläufer des heutigen Moltke-Gymnasiums). Und es gibt es eine direkte Verbindung zur Krefelder Kaufmanns- und Industriellenwelt seiner Zeit. So erwarb er im Jahr 1781 Gut Haus Bockdorf, heute besser bekannt als Gut Heimendahl.

Adam Wilhelm Scheuten war ein mennonitischer Kaufmann von großem Wohlstand, der durch die Krefelder Glaubensfreiheit dorthin kam – ein Schicksal, das er mit den großen Seidenbaronen von der Leyen teilte.
Er war ein wichtiger Akteur im Krefelder Wirtschaftsbürgertum des späten 18. Jahrhunderts, besaß Grundbesitz (Gut Heimendahl) und ist als Gründer der ersten Höheren Jungenschule Krefelds (Scheutensche Anstalt) berühmt.
Seine Rolle war eher die eines reichen bürgerlichen Mäzens und Kaufmanns im Umfeld der aufstrebenden Seidenmetropole, weniger die eines direkten Seidenfabrikanten wie von der Leyen oder de Greiff.

Aber, Scheuten war Mennonit und gehörte damit zu den mennonitischen Flüchtlingen die sich im Raum Krefeld niederließen:
Das basierte auf zwei Hauptgründen: Religionsfreiheit und Wirtschaftspotenzial.
Die Grafschaft Moers (zu der Krefeld gehörte) stand unter der Herrschaft des Hauses Oranien (Niederlande). Die Oranier verfolgten eine tolerante Religionspolitik und gewährten den verfolgten Mennoniten (Täufern) ab 1657 Niederlassungs- und Religionsfreiheit.
Krefeld wurde so ein Schutzhafen vor Verfolgung in anderen Territorien.
Die zugewanderten mennonitischen Familien (allen voran die von der Leyen, aber auch Scheuten, Floh, Scheibler) brachten ihr
kaufmännisches Wissen und ihre Erfahrung aus dem früheren Leinenhandel mit.
Sie nutzten diese Basis, um die Seiden- und Samtproduktion in Krefeld aufzubauen und die Stadt zur reichen
"Samt- und Seidenstadt" zu machen. 


Es fügt sich nahtlos zusammen
Mennonitische Familien haben nach Krefeld das Seidenweben gebracht und damit Krefeld reich gemacht. Bedeutende Schenkungen oder Stiftungen sind immer wieder von diesen Familien getätigt worden, wovon Krefeld heute noch profitiert.

Das Industriedenkmal Paramentenweberei Gotzes im Haus der Seidenkultur e.V. hat einen großen Fundus an Kartenspielen mit historischen Mustern die in der Vergangenheit für Lithurgische Gewänder auf Jacquardt-Webstühlen gewebt wurden.

Scheuten, als Vertreter der Mennonitischen Gemeinde, in dessen Bibliothek viele Bücher restauriert werden müssen dringend So fügt es sich, das im Moltkegymnasium eine Modenschau einer neuen Kollektion die mit nachgewebten Paramentenstoffen des Hauses der Seidenkultur stattfinden wird.

Und das alles im Gymnasium am Moltkeplatz - dem Moltke!


SAKRILEG – die Kollektion
Der Name ist schon ein wenig augenzwinkernd gemeint, die Idee dahinter hingegen durchaus ernst.
Sehr aufwändig werden in Handarbeit vorhandene Kleidungsstücke umgearbeitet und einem hochwertigen Upcycling unterworfen. Wolf Schinke arbeitet sie um und erschafft etwas völlig Neues aus ihnen. Eine Idee, die in unserer Gegenwart in vielen Bereichen richtungsweisend ist.
Doch es geht beim Kreieren dieser Kollektion nicht um Sparsamkeit oder das bloße Retten alter Dinge, sondern es geht um eine Art von Transformation. Schinke verarbeitet beim Upcycling und in seinen Neuentwürfen Paramentenstoffe, die das „Haus der Seidenkultur“ (nachweben ließ und) zur Verfügung stellt.
Die ursprünglich thematisch gebundenen, für gottesdienstliche Zwecke hergestellten Stoffe rücken durch die Verwendung als Material für zeitgenössische Mode in einen völlig neuen Kontext. Für manchen vielleicht ein „Sakrileg“: Was einst nur für Altarbehänge und liturgische Priesterkleidung entworfen und gefertigt wurde, wird nun Teil einer eleganten Abendgarderobe, eines Accessoires oder anderer modischer Stücke, die profan getragen werd
en.


Veranstalter: Haus der Seidenkultur e.V. Luisenstr. 15, Krefeld
Verantwortlich für diese Seite: Haus der Seidenkultur e.V. , Alexander Werner

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